Liebe Leserinnen und Leser!
Der Wandel in unserer Welt - im Großen wie im Kleinen - hat seit Jahren immer mehr Fahrt aufgenommen. Die Sozialwissenschaft bedient sich hier gerne des Begriffs der Transition, der sowohl einzelne Prozesse als auch das große Ganze bezeichnen kann. Der Begriff bezieht sich u.a. auf den Klimawandel, die Veränderungen tradierter Formen der Wissensproduktion durch Künstliche Intelligenz oder auch die politische Landschaft. Erstaunen ruft insbesondere bei der politischen Transition die nicht für möglich gehaltene rückwärtsgewandte Ideologie hervor, die gegenwärtig weltweit dem Autoritären Türen und Tore öffnet.
Aber auch die Rolle der Wissenschaft selbst steht in diesem Zusammenhang immer wieder auf dem Prüfstand. Hierbei ist neben einer Orientierungsfunktion für die Gesellschaft auch ein gutes Stück Selbstbewusstsein der Wissenschaft gefragt. Dies kann z.B. die Soziologie, als eine seit dem 19. Jahrhundert in der Analyse von gesellschaftlichen Veränderungen erfahrene Wissenschaft, durchaus aufweisen. (Mehr dazu im Beitrag weiter unten)
Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen Ihr ILAG-Team.
Herzliche Grüße
Michael Bau
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Liebe Leserinnen und Leser,
die schulischen Abschlusszeugnisse sind geschrieben, die Entlassfeiern gefeiert und die Abi-Bälle getanzt und was nun? Viele junge Menschen müssen sich nach der Schulzeit in einer beschleunigten Welt orientieren, in der die Künstliche Intelligenz (KI) eine immer bedeutsamere Rolle spielt.
Der Vorstandschef des Technologiekonzerns Hewlett Packard Enterprise, Antonio Neri, formuliert, dass man die Innovationskurve von KI nicht stoppen kann, dass es aber problematisch sein kann, wenn Menschen KI zu wenig oder auch zu viel nutzen (FAZ, vom 20.06.2026).
Angesprochen wird mit dieser Aussage nicht nur der mögliche Verlust von Denkfähigkeit , sondern unseres Erachtens auch die fehlende Orientierung in Form von Bewertungsmaßstäben für eine menschengerechte (Arbeits)welt. Fragen der kooperativen Nutzung von KI im Arbeitsbereich und des verantwortungsvollen Umgangs mit den Fähigkeiten der KI gilt es zu klären und auszuhandeln.
Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen Ihr ILAG-Team.
Herzliche Grüße
Michael Bau

Im August besuchten Dr. Michael Bau, Dr. Adjan Hansen-Ampah und Dr. Andrea Altepost Kolleginnen und Kollegen in der Schweiz. Zu einem Austausch über Forschungsprojekte und Interessen trafen sie sich mit Prof. Dr. Sibylle Olbert-Bock und ihrem Team vom Institut Personalmanagement & Organisation (PMO) an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten. Gemeinsame Interessen, z. B. partizipative Methoden in der Transformation von Unternehmen, wurden ebenso vertieft wie komplementäre Kompetenzen entdeckt. Wir freuen uns auf künftige gemeinsame Aktivitäten! Und schließlich ist auch die Stadt Olten, im Schweizer Jura an der Aare gelegen, immer wieder einen Besuch wert, wie die Fotos zeigen.
„Gartentherapie bietet mir ein Mehr an Lebensqualität“, diese Aussage der Bewohnerin Gisela Schneider (82) illustriert nachdrücklich die Sinnhaftigkeit des gartentherapeutischen Projekts „Weiterbildung zur Assistenzkraft Gartentherapie“ der IKK classic und der IKK Südwest. Obwohl unser Institut durch die wissenschaftliche Evaluation jährlich die Qualität der Durchführung der bundesweiten Maßnahme gut kennt, freut es uns immer besonders, wenn wir auch Gelegenheit haben, direkt vor Ort einen Eindruck von der Durchführung der Maßnahmen zu bekommen.
Das Wohnstift Reppersberg liegt im historischen Stadtteil der Landeshauptstadt; es ist mit seiner besonderen Lage einzigartig in Saarbrücken. Die Höhenlage gewährt interessante Ausblicke auf die lebendige Innenstadt und eine weitläufige Parkanlage mit Gärten, Brunnen, Teich, vielen Ruhemöglichkeiten und Sonnenterrasse bietet Bewohnern, Gästen und Besuchern beste Möglichkeiten, im Freien zu Verweilen und die Natur zu genießen.
In diesem angenehmen Ambiente hatte Dr. Michael Bau vom Projektträger ILAG einen sehr offenen und konstruktiven Austausch mit dem Vorstand der Stiftung Saarbrücker Altenwohnstift, Herrn Jürgen Schumacher, dem Leiter Qualitätsmanagement Christoph Neumann und Frau Astrid Potdevin, Referentin Gesundheitsförderung der IKK Südwest.
Im Gespräch wurde u.a. deutlich, dass Bewohner und Bewohnerinnen in emotionalen…

Im April lud das ERTRAG – Team seine europäischen Partner zu einem ersten persönlichen Treffen, moderiert durch Dr. Andrea Altepost und Dr. Adjan Hansen-Ampah vom Koordinator ILAG, ein. Im Amsterdam Skills Centre, einem international anerkannten Ausbildungslabor für die Chirurgie, besichtigten die Teilnehmenden die Laborräumlichkeiten und konnten mittels einer Schulungssimulation die Handhabung der Controller am Da-Vinci-Robotersystem testen. Die Inputs der assoziierten Partner aus Oulu/Finnland, Tallinn/Estland und Amsterdam - KI-Sprachverarbeitung in VR im Kontext der OP-Ausbildung, Kollaboration und Mensch-Roboter-Interaktion via XR im Gesundheitsbereich und das niederländische Großprojekt DUTCH zur Simulation und Integration verschiedener Lernplattformen im klinischen Training – regten zu intensiven Diskussionen und weiterführenden Ideen für gemeinsame Aktivitäten an. Der zweite Tag des Meetings bei Stryker Amsterdam stand im Zeichen der Virtual Worlds Association. Nach einer Keynote der VWA-Vertretenden diskutierten die Teilnehmenden XR-bezogene Themen im Virtual Worlds Workshop und testeten die Demos des ERTRAG-Partners World of VR.

Das ERTRAG-Team hat eine intensive Phase partizipativer Ideengenerierung, Arbeitsprozess- und Anforderungsanalysen abgeschlossen. Moderiert vom ILAG, wurden Belastungen und Ressourcen erhoben und daraus verschiedenste relevante Anwendungsszenarien aus dem Klinikalltag, der Entwicklung und dem Vertrieb von Medizinprodukten abgeleitet. Für vier dieser Szenarien erarbeiteten die Anwender:innen vom Universitätsklinikum Heidelberg und der Stryker Trauma GmbH gemeinsam mit dem ERTRAG-Team im Requirements Engineering konkrete Anforderungen an die technische Umsetzung. Die Partner World of VR und Fraunhofer FIT entwickeln nun auf Basis der beiden technischen Use Cases - Mixed Reality Showroom und Hands-on Tangible Tracking - prototypische Extended-Reality-Anwendungen, die anschließend in realistischem Kontext in Arbeitssystemtests arbeitswissenschaftlich und technisch erprobt werden.

Der kalendarische Sommerbeginn ist gerade eine Woche her und bundesweit werden Hitzerekorde aufgestellt. Im Projekt KlimaResist sind wir aktuell auf den Baustellen der Projektunternehmen unterwegs und schauen uns an, wie Hitze- und UV-Schutz jetzt, also im Ernstfall, funktionieren. Wir sprechen vor Ort mit den Kolleginnen und Kollegen, die den Wetterbedingungen trotzen und weiterarbeiten, um zu erfahren, welche Maßnahmen wirken und wo es noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Pünktlich zur Hitzewelle wurde aus dem Projekt eine neue Vorab-Version der App veröffentlicht, die hilft, um bei der Arbeitsplanung bereits witterungsbedingte Belastungen berücksichtigen zu können. Wenn Sie die App kostenfrei testen möchten, dann melden Sie sich bitte bei Georg Kolbe unter georg.kolbe@ilag.net.
Unser DiWaKom-Projekt geht ins letzte Jahr und nimmt mit Bezug auf das E-Learning Angebot Fahrt auf. Mittlerweile sind neben einem Grundlagen-Modul zur digitalen Weiterbildung auch Schulungsunterlagen zum Umgang mit der digitalen Weiterbildungs-Plattform des Hospitals zum Heiligen Geist (Lila Campus), Apothekenschulung, Video-Telefonie, Beratungsdokumentation u.a.m. im Portal aktuell oder zeitnah verfügbar. Die ersten 60 Mitarbeitenden haben am E-Learning teilgenommen und die Tendenz ist steigend, da unterstützende Maßnahmen, wie die Einrichtung eines Schulungsraums und der Möglichkeit, im Home-Office die Schulungen absolvieren zu können, angeboten werden.
In der Beiratssitzung wurden diese Ergebnisse vorgestellt und zusätzlich die weiteren arbeitsbezogenen Maßnahmen diskutiert. Hier wurden u.a. die Testung einer Out-of-Bed-Funktion , die Spracherkennung bei der Pflegedokumentation, Ortsungebundene Pflegedokumentation und Echtzeitübersetzung in Mitarbeitergesprächen behandelt.
Auch die Rolle der Digitallotsen als zusätzliche Maßnahme bei der Einführung digitaler Hilfsmittel wurde gewürdigt.
Die zukünftige Unterstützung der projektbezogenen Öffentlichkeitsarbeit durch die Beiratsmitglieder wurde von Seiten der Projektteilnehmer:innen ausdrücklich begrüßt.
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Michael Bau
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