Liebe Leser:innen
Wohin man sieht, Künstliche Intelligenz (KI) macht sich breit und breiter. Wie bei fast allen menschlichen Errungenschaften liegen Chancen und Risiken immer nah beieinander, z.B. Entlastung von Routinearbeiten, schnelles Überblickswissen vs. verfälschte Text- und Bildinformationen oder überzeugend formulierte Ergebnisse, die objektiv falsch sind.
Da wir in vielen unserer Projekte auf unterschiedliche Formen der KI treffen, werden wir in den nächsten Wochen Ihnen dazu einige spannende Einblicke geben. Lesen Sie mehr dazu weiter unten.
Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen ihr ILAG-Team.
Herzliche Grüße
Michael Bau

Der anhaltende Hype um Künstliche Intelligenz (KI) – insbesondere um generative Systeme wie ChatGPT – verdeutlicht nicht nur die gesamtgesellschaftliche Relevanz des Themas, sondern auch die Notwendigkeit, frühzeitig grundlegendes Know-how in diesem Bereich aufzubauen. Die Nutzung entsprechender Technologien wird zunehmend zugänglicher und auch ohne technisches Fachwissen lassen sich beachtliche Ergebnisse erzielen.
Richtig eingesetzt, birgt KI das Potenzial, Arbeitsprozesse zu optimieren, neue Ideen zu entwickeln und sowohl berufliche als auch persönliche Entwicklungen zu fördern. Doch mit diesen Chancen gehen auch Unsicherheiten und Fragen einher:
Wie lässt sich KI sinnvoll und verantwortungsbewusst nutzen – ohne Überforderung, aber mit echtem Mehrwert?
Was verändert sich dadurch im Arbeitsalltag, in der Zusammenarbeit und in Entscheidungsprozessen?
Und welche Kompetenzen braucht es, um mit KI reflektiert und souverän umzugehen?
Wir werden Ihnen in den nächsten Wochen einige interessante Informationen zum Thema „Künstliche Intelligenz” zusenden.

Ein prall gefülltes, ambitioniertes Fachprogramm, abendliche Vernetzung im Krönungssaal des historischen Rathauses sowie ein neuer Vorstand: die Gesellschaft für Arbeitswissenschaft war mit ihrem Frühjahrskongress in Aachen, der westlichsten Großstadt Deutschlands, zu Gast. Prof. Johannes Brombach (Hochschule München) übernahm die Präsidentschaft von Prof. Martin Schmauder (TU Dresden). Vizepräsidentin bzw. -präsident sind Prof. Verena Nitsch (RWTH Aachen University) und Dr. Sascha Wischniewski (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Dortmund). Das ILAG war durch Dr. Michael Bau und Dr. Andrea Altepost mit einem Beitrag zum Projekt 5G Troisdorf IndustrieStadtpark vertreten. Sie schilderten die Evaluationsergebnisse einer App, die Echtzeit-Sensordaten im Betrieb von Gabelstaplern für Fahrer:innen und Leitstelle nutzbar macht. Ein Highlight auch der Austausch mit Prof. Sibylle Olbert-Bock, Leiterin des Instituts für Personalmanagement und Organisation Nordwestschweiz.
Im Projekt ERTRAG laufen derzeit die Ist-Analyse und die Entwicklung des Technikkonzepts auf vollen Touren. Das Verbundprojekt von ILAG, Fraunhofer FIT, World of VR GmbH, Stryker Trauma GmbH und Universitätsklinikum Heidelberg entwickelt neue Arbeitssysteme mit Extended Reality für Vertrieb und Schulung im Bereich Medizinprodukte am Beispiel von Hüftfraktur-Nagelsystemen. Doch um die Mitarbeitenden bei Hersteller und Anwender gut unterstützen zu können, gilt es für Forschende und XR-Entwickelnde, sich zunächst ein Bild von den entsprechenden Tätigkeiten zu machen. Im Mai besuchten daher Dr. Michael Bau und Karen Wachholz den „Stryker Trauma Truck“, der in Schwerin Station machte. (siehe Mitteilung unten)
Am 02. und 03. Juni traf sich dann das ERTRAG-Konsortium in Schönkirchen nahe Kiel bei Stryker. Stryker-Experte Ilan Howling leitete kundig und anregend einen Workshop, bei dem die Teilnehmenden selbst den Bohrer in die Hand nehmen und das Implantieren eines Hüftnagels am Kunstknochen…
Der Klimawandel betrifft und trifft uns alle, besonders aber die Beschäftigten, die ihren Lebensunterhalt überwiegend im Freien erarbeiten. Sie sind verstärkt Hitze, UV-Strahlung und Extremwetterereignissen ausgesetzt. Im Projekt KlimaResist , welches durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im Rahmen der Initiative „Wandel der Arbeit sozialpartnerschaftlich gestalten: weiterbilden und Gleichstellung fördern“[] gefördert wird, werden in enger Zusammenarbeit mit Unternehmen der Bau- und Ausbaubranche und den Sozialpartnern Lösungen hierzu entwickelt.
Diese sollen Beschäftigte schützen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen stärken. Dafür werden digitale Werkzeuge entwickelt, die eine belastungsoptimierte Arbeitsorganisation ermöglichen, Beschäftigte und Führungskräfte zu arbeitsbezogenen Risiken des Klimawandels sowie Reaktionsmöglichkeiten qualifizieren und Organisationsentwicklungsprozesse initiiert, um klimabezogene Faktoren bereits frühzeitig…
Das ILAG hatte am 07.Mai die Möglichkeit, den Stryker Trauma Truck im Rahmen des ERTRAG-Projektes in Schwerin zu besuchen. Der Truck bietet eine realitätsnahe Umgebung für Trainings außerhalb eines sterilen Operationssaals und dient dazu medizinisches Fachpersonal, wie Ärzte und Chirurgen, in der Handhabung von OP-Verfahren, der Anwendung von Implantaten und anderen medizinischen Geräten zu schulen.
Zwölf Meter lang und zu beiden Seiten erweiterbar ist der mobile Schulungs- und Trainings-Truck voll ausgestattet mit hochwertiger orthopädischer und chirurgischer Medizintechnik. An acht unterschiedlichen Stationen können außerhalb des OPs bewährte und neue Versorgungsmethoden und OP-Techniken unter realistischen Bedingungen erlernt, trainiert und ausprobiert werden.
Ergänzend zum praktischen Training bietet der Truck auch die Möglichkeit über VR-Technologie Schulungseinheiten zu durchlaufen.
Eine Schulungserfahrung, die über theoretisches Wissen weit hinausgeht und von der alle…
Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr
erhalten möchten, können Sie ihn
hier
abbestellen.
Wird dieser Newsletter nicht richtig
angezeigt? Zur
Webseitenansicht
ILAG • Institut Leistung Arbeit
Gesundheit GbR • Herausgeber: Dr.
Michael Bau
Hipperstr. 5 • D-24306 Plön • Tel +49
452 278 977 10 •
info@ilag.net