KlimaResist

Klimaresistente Handwerksunternehmen durch Weiterbildung und adaptive Arbeitsorganisation

Hintergrund

Der Klimawandel betrifft und trifft uns alle, besonders aber die Beschäftigten, die ihren Lebensunterhalt überwiegend im Freien erarbeiten. Sie sind verstärkt Hitze, UV-Strahlung und Extremwetterereignissen ausgesetzt, die Belastungen darstellen und Arbeitsfähigkeit sowie Gesundheit beeinträchtigen können. Gleichzeitig können Arbeits- und Verarbeitungsbedingungen so beeinflusst werden, dass Termin- verschiebungen und Arbeitsausfälle auch wirtschaftliche Konsequenzen für die beschäftigenden Unternehmen haben.

Ziele und Vorgehen

Im Projekt KlimaResist werden in enger Zusammenarbeit mit Unternehmen der Bau- und Ausbaubranche und den Sozialpartnern Lösungen entwickelt, die Beschäftigte schützen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen stärken. Dafür werden digitale Werkzeuge entwickelt, die eine belastungsoptimierte Arbeitsorganisation ermöglichen sowie Beschäftigte und Führungskräfte zu arbeitsbezogenen Risiken des Klimawandels sowie Reaktionsmöglichkeiten qualifiziert. Es werden Organisations- entwicklungsprozesse initiiert, um klimabezogene Faktoren bereits frühzeitig in betrieblichen Planungsprozessen zu berücksichtigen. Auf überbetrieblicher Ebene wird der Dialog mit den Sozialpartnern gesucht um Regelungsbedarfe zu identifizieren und den Abschluss sozialpartnerschaftlicher Vereinbarungen als Reaktion auf den Klimawandel zu fördern.

Projektsteckbrief

Flyer

 


Das Projekt „Klimaresistente Handwerksunternehmen durch Weiterbildung und adaptive Arbeitsorganisation (KlimaResist)" wird im Rahmen des Programms „Wandel der Arbeit sozialpartnerschaftlich gestalten: weiter bilden und Gleichstellung fördern“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.