ILAG beim 72. Frühjahrskongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft

Was für ein Ereignis: der 72. Frühjahrskongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA) in Kassel mit rund 400 Teilnehmenden, zwei Doktorand:innenwerkstätten, acht Workshops und 60 Vortragssessions mit über 200 Präsentationen. Geballter arbeitswissenschaftlicher Input, inspirierende neue Kontakte und ein Wiedersehen mit geschätzten Bekannten und Freund:innen aus der arbeitswissenschaftlichen Community, mit denen all die Eindrücke gemeinsam diskutiert und verarbeitet werden konnten. Im Bild stellvertretend (von links): Dr. Adjan Hansen-Ampah, Vivien Pütz, Florian Berlin, Dr. Andrea Altepost, Dr. Michael Bau, Simone John - seit nunmehr 25 Jahren Managerin der GfA-Geschäftsstelle - , Prof. Dr. Sibylle Olbert-Bock, Milo Reuter.
Das ILAG thematisierte in drei Beiträgen das Projekt ERTRAG. Im Rahmen der Session zur Förderlinie EuKoNet, der auch Herr Djaloeis vom Projektträger Karlsruhe folgte, informierte Dr. Michael Bau über Konzept und Ergebnisse der Ressourcen- und Belastungsanalysen. Dr. Andrea Altepost illustrierte die Entwicklung eines Phasenkonzepts für Arbeitssystemtests als „Pop-up“-Reallabore zur iterativen Gestaltung und Evaluation von Arbeitssystemen. Für die „Partizipationslandkarte“ mit Erstautorin Prof. Dr. Sibylle Olbert-Bock, Leiterin des Instituts für Personalmanagement und Organisation (PMO) an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten, präsentierte ILAG eine Einordnung der Projekte 5G IndustrieStadtpark Troisdorf und ERTRAG entlang ausgewählter Systematisierungskriterien partizipativer Vorgehensweisen im Arbeitskontext. Eine vierte Präsentation schließlich widmete sich dem Stand des Projekts KlimaResist, das gemeinsam mit Unternehmen und ihren Beschäftigten im Bau- und Baunebengewerbe individuell passende Konzepte zum wirkungsvollen und Hitze- und Klimaschutz an Arbeitsplätzen im Freien erarbeitet und erprobt.
Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt „ERTRAG“ wird im Rahmen des Programms „Zukunft der Wertschöpfung“ durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) betreut. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei der Autorin / beim Autor.
Das Projekt „KlimaResist“ wird im Rahmen des Programms „Wandel der Arbeit“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.